22 Sep 17

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Brainstorming (Negativ-Brainstorming)

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KURZBESCHREIBUNG
DURCHFüHRUNG
LINKS & LITERATUR
BEWERTUNG
FILTER
FUNKTIONSOBJEKT & –VERB
PROZESSPHASEN

Hilfsmittel

  • Für die Durchführung einer Brainstorming-Sitzung sind abgesehen von einem Konferenzraum und einem Flipboard (oder großformatiges helles Papier) und Post Its keine besonderen Hilfsmittel notwendig.

    Es besteht allerdings die Möglichkeit der Nutzung der EDV anstelle von Papier und Post Its durch die Verwendung einer Brainstorming-SW oder MindMapping-SW, wenn die Ergebnisse direkt per Beamer an der Wand dargestellt werden können.
  • Für die Dokumentation ist SW zur Erstellung eines Mind Maps und zur systematischen Ablage von Attributen für die Beschreibung der einzelnen Ideen (WORD-Makro, EXCEL-Tabelle, Datenbank) hilfreich.

Vorab durchzuführende Schritte

Training vorab


  • Jedes Brainstorming-Team sollte ein Training durchlaufen, in dem es die Einhaltung der 4 Grundregeln des Brainstormings lernt. Die Erfahrung zeigt, daß gerade die Basisregel des Brainstormings, das Zurückhalten jeglicher Kritik , immer wieder mißachtet wird.
  • Der Moderator sollte im Umgang mit Brainstorming-Methoden erfahren sein. Ihm kommt in der Brainstorming-Sitzung eine Schlüsselrolle zu, er muß gleichzeitig auf die Einhaltung der Regeln achten, Disharmonien ausgleichen, den Informationsfluß zweckgerichtet kanalisieren und gegebenenfalls durch Reizfragen oder eigene Ideen beleben.

Vorbereitung der Brainstorming-Sitzung

  1. Formulierung des Problems:
    • möglichst präzise in der Aufgabenstellung
    • zusätzlich können vorhandene Vorabinformationen (vorhandene Analysen, bereits abgeschlossene Projektschritte, Veröffentlichungen etc.) mit aufgenommen werden
    • die negative Formulierung der Aufgabenstellung kann besondere Belebung der Kreativität mit sich bringen, z.B. "Wie können wir sicherstellen, dass jede Sendung zu spät kommt?"
       
  2. Auswahl der Teilnehmer:
    • Einberufen werden etwa 5-8 Teilnehmer. Ist der Teilnehmerkreis größer, ist mit kommunikativen Störungen (Durcheinanderreden, Bildung kleiner Diskussionsrunden) zu rechnen. Bei zu kleinem Teilnehmerkreis werden u.U. zu wenig brauchbare Ideen entwickelt.
    • Die Teilnehmer sollten unterschiedliche Wissensgebiete vertreten, eine Zusammensetzung aus Fach- und Nichtfachleuten ist nicht nur möglich, sondern erwünscht.
    • Allerdings sollte auf eine hierachisch homogene Zusammensetzung geachtet werden, um das in Brainstorming-Sitzungen häufig beobachtbare Problem der Dominanz einzelner Gruppenmitglieder von vornherein zu begrenzen.
       
  3. Auswahl eines geeigneten Raums:
    • es sollte zum einen ausreichend Platz und
    • zum anderen eine ausreichend große Wand zur Verfügung stehen, an der die Ideen gesammelt und strukturiert werden können.
       
  4. Einladung:
    • Die Einberufung zu einer Brainstormingsitzung erfolgt etwa 1-3 Tage im voraus.
    • Dies soll den Teilnehmern ermöglichen, die Problemstellung vorab ausreichend tief zu durchdringen.

Durchführungsschritte

Durchführung der Brainstorming-Sitzung (Dauer ca. 20-40 min)
  1. Sichtbares Anbringen der Problemformulierung
  2. Wiederholen der Brainstorming-Regeln Während der Sitzung sind von allen Teilnehmern folgende vier Grundregeln einzuhalten:
    1. Das Zurückstellen jeglicher Kritik, um langatmige Diskussionen zu unterbinden und den Informationsfluß nicht zu unterbrechen.
    2. Das Aufgreifen, Kombinieren und Weiterentwickeln geäußerter Ideen, um die Synergien in der Gruppe zu nutzen.
    3. Der freie Lauf der Ideen, um auch ungewöhnlichen Lösungsansätzen den Freiraum zur Entwicklung zu geben.
    4. Quantität geht vor Qualität, um Spontaneität und Einfallsreichtum nicht zu begrenzen.
  3. Wahl eines Moderators
  4. Ideengenerierungsphase Die Dauer einer Ideengenerierungsphase beträgt etwa 5-20 Minuten und orientiert sich in erster Linie an der Dauer des Informationsflusses.
  5. Strukturierung der Ideen (auch hier können neue Ideen generiert werden) z.B. mit Hilfe eines Mindmaps
  6. Review der Liste aller Ideen (hier sollen Duplikate und offensichtlich nicht durchführbare Ideen entfernt werden) In einer Nachsitzung wird das Protokoll von der Gruppe durchgesehen und etwaige Unklarheiten beseitigt. Zudem erfolgt eine Grobauswahl der Ideen.
  7. Dokumentation der Ideen (Erläuterungen, Autor, Annahmen, Voraussetzungen)
  8. Abschluß der Brainstorming-Sitzung mit Übergabe der endgültigen dokumentierten Ideenliste (u.U. zusätzlich auch über ein Mind Map)

Der Problemsteller sichtet daraufhin zusammen mit einem Expertenteam aus dem Brainstorming die verbliebenen Ideen, entwickelt sie weiter, strukturiert und beurteilt sie und leitet schließlich daraus einen konkreten Vorschlag zur Realisierung ab.

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