29 Apr 17

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Kraftfeld-Analyse (Force-Field Analysis)

Information über den Experten! Vorschau und drucken.
KURZBESCHREIBUNG
DURCHFüHRUNG
LINKS & LITERATUR
BEWERTUNG
FILTER
FUNKTIONSOBJEKT & –VERB
PROZESSPHASEN

Hilfsmittel

  • Klassisch: Whiteboard oder FlipChart
  • Computergestützt (mit Beamer): Wahlweise kann eine PowerPoint- oder eine EXCEL-Vorlage zur geführten Unterstützung der Kraftfeld-Analyse auf der Registerkarte "Links & Literatur" heruntergeladen werden.

Vorab durchzuführende Schritte

Vorbereitung der Kraftfeld-Analyse

  • Formulierung des Problems: möglichst präzise in der Aufgabenstellung; zusätzlich sollten vorhandene Vorabinformationen (vorhandene Analysen, bereits abgeschlossene Projektschritte, Veröffentlichungen etc.) mit aufgenommen werden.
  • Auswahl der Teilnehmer: Einberufen werden etwa 5-8 Teilnehmer. Ist der Teilnehmerkreis größer, ist mit kommunikativen Störungen (Durcheinanderreden, Bildung kleiner Diskussionsrunden) zu rechnen. Bei zu kleinem Teilnehmerkreis werden u.U. zu wenig Anregungen und Aspekte entwickelt. Die Teilnehmer sollten unterschiedliche Wissensgebiete vertreten, eine Zusammensetzung aus Fach- und Nichtfachleuten ist nicht nur möglich, sondern erwünscht, um alle Blickrichtungen auf die geplante Änderung mit einzubeziehen.
  • Auswahl eines geeigneten Raums: es sollte zum einen ausreichend Platz und zum anderen eine ausreichend große Wand zur Verfügung stehen, an der die Pros und Cons gesammelt und bewertet werden können.
  • Einladung: Die Einberufung zu einer Kraftfeld-Analyse erfolgt etwa 1-3 Tage im voraus. Dies soll den Teilnehmern ermöglichen, die Problemstellung vorab ausreichend tief zu durchdringen.

Durchführungsschritte

Durchführung der Kraftfeld-Analyse mit Hilfe der T-Wand

  • Sichtbares Anbringen der Zielsetzung / geplanten Änderung
  • Sammeln der fördernden und hemmenden Kräfte: kann entweder auf Zuruf erfolgen oder jeder notiert seine Ideen für sich und bringt sie am Ende gesammelt ein
  • Bewertung der gesammelten Aspekte: Gewichtung der Kräfte; es ist nicht ungewöhnlich, dass zu Beginn Uneinigkeit über die Stärke einer Kraft oder auch die Richtung einer Kraft (hemmend oder fördernd) besteht. Deshalb sollte für diese Phase ausreichend Zeit eingeplant werden, damit sich die Einordnung finden kann:
  • Identifikation von Aktivitäten: dabei sollten grundsätzlich sowohl die positiven als auch die negativen Einflüsse betrachtet werden. Häufig wird das Gegenteil bewirkt, wenn allein die positiven Einflüsse verstärkt werden. Die hindernden Kräfte zu beseitigen ist dagegen nachhaltiger Ansatz, der zwar mühseliger ist, aber dafür langfristig erfolgsversprechend ist. Es ist darüber hinaus bei Formulierung der Aktivitäten zur Verschiebung der Kräfte zu beachten, dass u.U. neue Gegenkräfte entstehen, die ebenfalls in das Diagramm einzutragen und entsprechend zu bearbeiten sind.

    Ein bewährtes Vorgehen ist es, sich bei jeder Kraft eine Frage zu stellen:
    • Auf der Seite der hemmenden Kräfte:
      • Wie kann eine Kraft eliminiert werden und / oder
      • eine Kraft geschwächt werden?
    • Auf der Seite der fördernden Kräfte:
      • Wie kann eine Kraft verstärkt werden und / oder
      • eine neue Kraft gefunden werden?

 

  • Aufstellen eines Aktionsplans mit Verantwortlichkeiten und Terminen.

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