20 Aug 17

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Problemlösungsprozess (-)

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KURZBESCHREIBUNG
DURCHFüHRUNG
LINKS & LITERATUR
BEWERTUNG
FILTER
FUNKTIONSOBJEKT & –VERB
PROZESSPHASEN

Hilfsmittel

Zur Durchführung der einzelnen Prozessschritte stehen alternative Methoden zur Verfügung. Um den Auswahlprozess zu unterstützen, bietet sich die Nutzung eines Methodenportals an. Ein frei verfügbares, aber nicht individuell anpassbares Methodenportal steht mit MEPORT.net zu Verfügung. Bei Bedarf eines unternehmensspezisch konfigurierbaren Methodenmanagement-Systems wird MEPORT Enterprise (siehe Menüleiste links) empfohlen.

Vorab durchzuführende Schritte

Im Vorfeld sollte ein Projektleiter ausgewählt werden, der den Problemlösungsprosess über alle Projektphasen plant und leitet.

Durchführungsschritte

1. Problemanalyse

  • Problemerkennung: Identifizierung des Problems und finden der Hauptprobleme.
    Wesentliche Aufgabe der Problemanalyse ist, die Existenz eines Problems aufzudecken.
    Empfohlene Methoden: Portfolio-Analyse, Benchmarking, KPI Analyse, MA-Moderation

  • Problemstrukturierung: Beschreibung des Problems und der umgebenden Situation sowie Ursachenfindung und -analyse.
    Anfangs ist es wichtig möglichst viele Informationen über das Problem zu sammeln. Der Lösung des Problems geht eine aufwändige Ursachenfindung voraus. Um den Erfolg zu gewährleisten, besteht eine wesentliche Aufgabe in der strukturierten Suche der Ursachen.
    Empfohlene Methoden: 6-W Fragetechnik, Mind Mapping, Ursache-Wirkungs Analyse

  • Zielformulierung: Ziele definieren.
    Ein Ziel zu formulieren gelingt nur, wenn die Problemstellung hinreichend gut beschrieben ist. Daher empfiehlt sich die Formulierung von Teilzielen. Das Erreichen der Teilziele sollte qualitativ und/oder quantitativ messbar sein. Es sollte beachtet werden, dass Wechselwirkungen zwischen den Teilzielen auftreten können.
    Empfohlene Methoden: SMART (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert)

2. Lösungssuche

  • Ideenfindung: Identifikation von Lösungsmöglichkeiten (Entwurf).
    Das Finden von Ideen ist die herausforderndeste Teilaufgabe des Problemlösungsprozess. Da nicht jedes Problem gleich ist, müssen für neue Probleme, neue Lösungen gefunden werden.
    Die Ideenfindung verlangt viel Kreativität und kann daher nicht schematisch wie ein Algorithmus ablaufen. Daher  werden kreative Methoden empfohlen.
    Empfohlen Methoden: Brainstorming, Brainwriting, Analogietechnik, Provokationstechnik

  • Ideenselektion: Auswahl der möglichen Lösungen.
    Aus dem Ergebnis der Ideenfindung müssen realisierbare Ideen selektiert werden. (Bewerten der Ideen)
    Empfohlen Methoden: Pareto Analyse, Nutzwertanalyse

  • Ideenausarbeitung: Ausarbeiten der möglichen Lösungen.
    Die selektierten noch schemenhaften Ideen werden in diesem Schritt konkretisiert und ausgearbeitet. Die Ideenfindung sollte mindestens zwei mögliche Lösungsalternativen ergeben.
    Empfohlen Methoden: 6-W Fragetechnik, Mind Mapping

3. Lösungsauswahl

  • Bewertung: Bewertung der möglichen Lösungen, Risikoabschätzung.
    Der Entscheidungsprozess sollte nachvollziehbar und systematisch gestaltet werden. Eine rationale Entscheidung sollte auf Grund einer fundierten Bewertung aller möglichen Lösungsalternativen getroffen werden. Darüber hinaus sollten für die einzelnen Lösungsalternativen Risikoabschätzungen durchgeführt werden.
    Empfohlen Methoden: Nutzwertanalyse, FMEA, Risiko Analyse, Ursache-Wirkungs Analyse

  • Entscheidung: Bewertungskriterien bestimmen (KPI), Auswahl der besten Lösung.
    Zur Bewertung der Lösungsalternativen sollte ein Kennzahlensystem aufgebaut werden. Dieses Kennzahlensystem kann dann später zur Überprüfung der Zielereichung genutzt werden. Anhand der Bewertung wird die beste Lösung ausgewählt.
    Empfohlene Methoden: Nutzwertanalyse, Kennzahlensystem

4. Realisierung: Planung und Durchführung der ausgewählten Lösung, Überprüfung der Zielereichung.

  • Realisierung: Vor der Realisierung der ausgewählten Lösung solte eine Projektplanung unter Zuhilfenahme eines Gantt-Diagramms durchgeführt werden. So wird die erfolgreiche Realisierung gewährleistet. Beginnend mit der Umsetzung sollte ein Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) eingeführt werden um zu überprüfen, ob weitere Probleme auftreten oder die entwickelte Lösung weiter verbessert werden kann.
    Empfohlene Methoden: Gantt Diagramm, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP), Kraftfeld-Analyse
  • Validierung: Auf Grund der gewissenhaften Zielformulierung aus Schritt 1 ist eine Überprüfung der Zielerreichung, anhand eines Soll/Ist Vergleichs gegeben. Gegebenenfalls müssen Kennzahlensysteme eingeführt werden um die Überprüfung zu ermöglichen.
    Empfohlene Methoden: Kennzahlensystem
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