27 Apr 17

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Entscheidungstabelle (-)

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KURZBESCHREIBUNG
DURCHFüHRUNG
LINKS & LITERATUR
BEWERTUNG
FILTER
FUNKTIONSOBJEKT & –VERB
PROZESSPHASEN

Problemstellung

Insbesondere komplexe Entscheidungsvorgänge bedürfen einer sorgfältigen Dokumentation. Anwendungsbereiche finden sich

  • in der nachträglichen Dokumentation wichtiger, komplexer Projektentscheidungen oder
  • in der proaktiven Definition wiederkehrender Entscheidungsvorgänge zur Sicherstellung gleichartiger Entscheidungsgrundlagen und –regeln und zur Erhöhung der Entscheidungsprozesseffizienz.

Zielsetzung / Ergebnis

Zielsetzung einer Entscheidungstabelle ist es, Regelgrundlagen für Entscheidungen transparent darzustellen. Einzelne Regeln beschreiben, welche Aktion beim Vorliegen bestimmter Kombinationen von Bedingungen durchzuführen ist.


Lösungsansatz / Arbeitsprinzip

Eine Entscheidungstabelle ist im Wesentlichen eine übersichtliche Darstellung von Sachwissen zur Fallunterscheidung in der Form von „wenn…, dann…“-Zusammenhängen. So lassen sich mit Entscheidungstabellen komplexe logische Zusammenhänge in exakter und dennoch übersichtlicher Weise abbilden. Sie verbinden Bedingungen (Eingangsgröße: „wenn…“) mit der durchzuführenden Tätigkeit oder Aktion (Ausgangsgröße: “, dann…“) in einer Tabelle, die in vier Abschnitte strukturiert ist.



Bild 1: Struktur der Entscheidungstabelle

  • Abschnitt 1 (links oben): Bedingungsteil - Text
    In diesem Bereich werden die Bedingungen oder Einflussfaktoren zeilenweise aufgelistet, die die Entscheidung oder Strategie beeinflussen. Es kann sich hierbei um quantitative und / oder qualitative Größen handeln.
  • Abschnitt 2 (rechts oben): Bedingungsanzeigeteil
    In diesem Abschnitt werden alle möglichen Bedingungskombinationen dargestellt. Man unterscheidet dabei einfache Eintragungen (ja / nein / --- (nicht relevant)) von nicht einfachen Eintragungen (z.B. < 1000, > 5000).
  • Abschnitt 3 (links unten): Aktionsteil - Text
    Hier werden in Form von Aussagen die möglichen strategischen Aktionen bzw. Entscheidungsmöglichkeiten aufgelistet.
  • Abschnitt 4 (rechts unten): Aktionsanzeigeteil
    Hier wird / werden jeder Bedingungskombination die entsprechend durchzuführende(n) Aktion(en) zugeordnet, indem in der / die entsprechenden Zeile(n) ein X eingetragen wird.

    Der Bedingungstext definiert eine Variable oder Eigenschaft, deren mögliche Werte im Bedingungsanzeigeteil aufgeführt sind. Jede Aktion ist eine Arbeitsanweisung oder -handlung, die beim Vorliegen einer bestimmten Kombination von Bedingungen durchzuführen ist.

    Viele Entscheidungstabellen enthalten in den Bedingungsalternativen einen „Irrelevanzanzeiger“ („don’t care symbol“) in Form eines waagerechten Strichs. Dadurch können Entscheidungstabellen stark vereinfacht werden, wenn beim Vorliegen einer Bedingung alle anderen Bedingungen vernachlässigbaren (oder gar keinen) Einfluss auf die durchzuführende Aktion haben. Mehrere Regeln können so zu einer Regel zusammengefasst werden (Konsolidierung).

Patenschaft

Die Ausarbeitung dieser Methodenbeschreibung wurde gefördert von der Firma GfU Gesellschaft für Unternehmenslogistik mbH.


Weiterbildung

Erlernen Sie die Methode Entscheidungstabelle in Methodenworkshops
mit MEPORT.net !

Termine: nach Absprache
Infos:       unter www.methodenworkshops.de   
                 oder info@meport.net


Ablaufplan


Bild 2: Ablaufplan der Erstellung einer Entscheidungstabelle

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